Freitag, 15. Juni 2012

Recycling

Gestern habe ich hier unter einem genialen Taschenpost erklärt, dass das Taschennähen nicht so meines ist. Und was habe ich gestern nachmittag genäht? Richtig-eine Tasche!

Ich bin immer noch beim Aufarbeiten diverser begonnener Projekte und habe vor einigen Tagen mal den Inhalt meines Nähkorbes gesichtet. Ohhh, was ich da alles gefunden habe...shame on me...


Aber zurück zur Tasche...
Im Nähkorb ganz unten lag diese Hose. Kaputt (wahrscheinlich sollte sie mal geflickt werden)


und inzwischen selbst dem kleinen Kind zu klein.

 

Material genug für eine kleine Tasche. Als Futter dient ein roter Stoffbeutel mit Werbung drauf.


In die Innentasche habe ich eine kleine Tasche fürs Handy genäht...


...und ein Band mit Karabiner für den Schlüssel.
Das Futter wird bis auf die Wendeöffnung am Taschenboden an drei Seiten geschlossen. Dabei wird das Schlüsselband mitgefasst.


Die Ecken habe ich abgenäht, so bekommt die Tasche einen Boden.
Der Außenstoff wird ebenso an drei Seiten geschlossen, Ecken abnähen und abschneiden...



Dann wird die Außentasche rechts auf rechts in die Innentasche gesteckt und die obere Kante abgesteppt.


Wenden, die Wendeöffnung schließen und das Futter nach innen stülpen.

 
Dann sieht das Ganze so aus.

 Gurtband annähen und nach Wunsch einen Verschluß anbringen (ich habe Klettband genommen)



Fertig ist eine coole Recyclingtasche im Armylook!




 Die nächste "Hosentasche" ist übrigens schon in Arbeit!


In den letzten Tagen habe ich viele Ideen für das Aufhübschen von ungeliebten Klamotten gesehen. Mal sehen, was ich in nächster Zeit davon umsetze. Ich habe ja nächste Woche frei...

Hebt ihr eigentlich auch soviel auf mit dem Gedanken: "Da kann man ja noch was draus machen..."?


Kommentare:

  1. Du hast Dich getraut und das Ergebnis ist super! WOW und klein Kunzel ist zuckersüß, so hübsch, toll gemacht! Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht Diana

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  2. Deine Tasche sieht super aus Katrin und auch das Innenleben ist total klasse. Ja ich hebe auch Sachen auf, um etwas anderes draus zu machen....ich recycle und zercycle was das Zeug hält... Einen schönen Abend wünsche ich Dir

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  3. Liebe Katrin, ich bin total begeistert, deine Tasche ist super! Bin gespannt auf die nächsten Ergebnisse! Ich hebe auch sooo viele Kleidungsstücke "zum Flicken" auf, und mach dann nichts draus. Mal sehen, vielleicht jetzt? Sei lieb gegrüßt, Tina

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  4. Liebe Katrin, danke für Deine lieben Worte. Gestern habe ich schon Deine Tasche bewundert und ich verrate Dir dass eine Ecke voll ist mit Jeans und alten Klamotten, die nicht mehr getragen werden, aber der Stoff viel zu schade ist um auf dem Müll zu landen. Habe auch schon einige Sitz/Yogakissen genäht und meine Ideen im Kopf bremsen mich schon fast wieder aus, grins. Es ist interessant wie sich alles zum Positiven verändert wenn die inneren Blockaden gelöst sind und die Kraft für seine eigenen Wünsche wieder da ist.
    Sei ganz lieb gedrückt,
    Gabi

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  5. Oh ja, ich hebe auch sehr viel auf. Dazu habe ich auch eine gute Entschuldigung: Als creativer Mensch muss man einfach "Material" im Haus haben. Ich bin auch immer am überlegen was man aus alten Sachen noch Schönes machen kann, so wie Deine Tasche - das ist doch ein tolles Unikat. So etwas hat sonst keiner.
    Liebe Grüße von Marie

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  6. Hallo Katrin,
    deine Freihand-Hosentasche sieht toll aus - klasse, was du mit den vorhandenen Materialien genäht hast!
    Was das Aufheben von Dingen angeht, bin ich eher ein Wegschmeißer (meine Frage ist meistens "was würdest du beim nächsten Umzug damit machen?" - und dann landet das Teil vor der Tür). Insbesondere bei Kleidung habe ich aber auch das ein oder andere Mal gedacht "Mist, wieso habe ich die Jeansjacke in die Altkleidersammlung gegeben?". Tragbare Kleidung landet dennoch dort, in der Hoffnung, dass jemand sie noch weiterträgt. Defekte Stücke dürfen immer häufiger in die Stoffkiste einziehen...
    Liebe Grüße
    daisy

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danke für deine lieben Worte