Freitag, 25. November 2011

Nicht mehr weit


ist es bis zum 1. Advent. Vielleicht hat ja der eine oder andere noch ein paar Urlaubstage und genießt die Adventsstimmung während eines Kurzurlaubes. Wer dabei nicht auf den Kerzenglanz des Adventskranzes verzichten möchte, dem sei dieser "Adventskranz to go" empfohlen.


In dieser kleinen Schachtel ist alles drin!


4 Kerzen, ein wenig Deko und sogar ein hübsch beklebtes Strechholzbriefchen hat unter der Schleife Platz.


Der Engel macht sich in der Schachtel ganz flach und wird dann einfach zusammen gesteckt. Fertig!
Nun fehlt nur noch das Kerzenlicht, aber noch ist es nicht soweit...

Hier findet ihr die Anleitung für die Schachtel mit vielen Beispielen und hier die Vorlage für die Engel.

Ich wünsche euch allen einen schönen 1. Advent!

Mittwoch, 23. November 2011

Novembergedanken

November- nebelgrau, trist, kein Licht, keine Farben. Oft kommt der November so daher und hat Melancholie und vielleicht auch Traurigkeit und Trauer dabei. Die Traurigkeit zuzulassen fällt uns oftmals schwer. Wir wollen stark sein, unseren" Mann" stehen...


Vor einigen Tagen unterhielten wir uns im Kindergottesdienstteam über eine Geschichte über die Traurigkeit. Heute habe ich sie gefunden und bin zutiefst bewegt von diesen Worten:

Märchen von der traurigen Traurigkeit


Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter.
Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.
Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: "Wer bist du?"
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.
"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.
"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"

"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"

"Ich..., ich bin traurig", sagte die graue Gestalt.

Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."
Die Traurigkeit seufzte tief.
"Ach, weißt du", begann sie zögernd und auch verwundert darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."
Die Traurigkeit schluckte schwer.
"Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: 'Papperlapapp, das Leben ist heiter.' und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: 'Gelobt sei, was hart macht.' und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: 'Man muss sich nur zusammenreißen.' und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: 'Nur Schwächlinge weinen.' und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."

"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir auch schon oft begegnet..."

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.
"Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."
Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.

"Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt."

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber..., aber – wer bist du eigentlich?"

"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd. "Ich bin die Hoffnung."

Von Inge Wuthe


Ich empfand den November in diesem Jahr gar nicht so grau. Lag es an den Sonnenstrahlen und Farben, die ich im Oktober gesammelt habe? Lag es an den vielen lichtbringenden Gesprächen? Ich weiß es nicht, aber ich werde das Licht mitnehmen in den Advent.


Und wenn das Herz doch schwer wird in der Traurigkeit, ist es dann nicht schön zu wissen, dass die Hoffung schon mitschwingt?

Mittwoch, 16. November 2011

Thüringer Meer


Noch einmal vom goldenen Herbst träumen; die Farben leuchten sehen, die warmen Sonnenstrahlen im Gesicht spüren, dem Rascheln des Laubes lauschen - Wärme und Farben tanken für den Winter.


Abendstimmung an der Saaletalsperre Hohenwarte


Kennt ihr die Geschichte von Frederick?
Ein wunderschönes, poetisches Buch, das zum Nachdenken anregt über unser Konsumverhalten und über das, was wirklich wichtig ist im Leben.

"Die Geschichte von der Maus, die nicht wie die anderen für den Winter Körner und Nüsse, sondern Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt, die Träume also und die Hoffnungen." (Die Welt)


Wirklich reich ist der, der mehr Träume in seiner Seele hat, als die Wirklichkeit zerstören kann.
Hans Kruppa

Freitag, 11. November 2011

Seeluft




Ein Kurzurlaub führte in der letzten Ferienwoche nach Kiel. Die Seeluft tat gut, die Strandspaziergänge und die gemeinsame Zeit.

Donnerstag, 10. November 2011

Musik zum Träumen


Für einen lieben Kollegen und Freund...
Herzlich Willkommen hier und viel Spaß beim Lesen und Stöbern und Bilder gucken...


Im Oktober besuchten wir mit Freunden das Auftaktkonzert der Deutschlandtour von Janine Maunder. Es war ein wunderschöner Abend mit vielen neuen und auch bekannten Songs der australischen Sängerin. 

Noch mehr Kultur gibts morgen auf meinem Weimar-Blog, denn dann beginnt der Vorverkauf für das Spiegelzeltfestival 2012. Ich bin schon ganz gespannt, wer im nächsten Jahr zu sehen und zu hören ist.


Mittwoch, 9. November 2011

Novembernebelgrau

...ist es draußen.
Zeit für ein paar Erinnerungen an einen goldenen Oktober.






Spaziergang im Schloßpark Tiefurt (Weimar)

Freitag, 4. November 2011

Rosarot

Im Sommer kaufte ich mir für mein Beet eine kleine niedrig wachsende Rose. Ein echter Glücksgriff denn sie blüht seitdem unermüdlich, selbst jetzt ist sie noch voller Knospen.


Begleitet wird das Röschen von Lavendel und weißem Sandkraut.



So richtig schön romantisch! Damit es im nächsten Jahr so weitergeht, habe ich gestern 100 Blumenzwiebeln gesteckt.



Außerdem habe ich die Stauden verschnitten, teilweise umgesetzt, einiges ganz aus dem Beet genommen. Bin schon gespannt, wie mein Beet im Frühling aussehen wird.

In den nächsten Tagen wollen wir das milde Herbstwetter noch zum Hecke anpflanzen nutzen. Gern möchte ich Blüh- und Fruchtsträucher pflanzen für Vögel und Bienen und Schmetterlinge. Sommerflieder, Mahonie, Felsenbirne, Schlehe und Zierquitte stehen auf meiner Wunschliste. Was könnt ihr noch empfehlen?

Donnerstag, 3. November 2011

Herbstferien

Ende Oktober hatten wir bei herrlichem Wetter zwei Wochen Herbstferien.
Heute und in den nächten Tagen zeige ich euch einfach ein paar Impressionen vom goldenen Oktober.
Los gehts...






Nationalpark Hainich