Dienstag, 27. Dezember 2011

Weihnachten kulinarisch

Weihnachten lebt ja von Ritualen, Gewohnheiten, Bräuchen...
Auch wir halten an einigen fest, anderes wird immer neu entschieden, schon deshalb weil ich oft auch arbeiten muss an den Feiertagen.


Nun, dieses Jahr hatte ich frei und das ließ mir ausreichend Raum für kulinarische Experimente in der Küche.
Der Heilige Abend begann dieses Jahr sehr früh mit dem Besuch des Krippenspiels, die Große war der zweite König. Am Vormittag hatte ich schon alles für den Abend gerichtet und sogar das Dessert für den ersten Feiertag war fertig!
Auf Wunsch eines einzelnen Herren gab es Kartoffelsalat und Würstchen, dazu Blattsalate, einen leckeren Geflügelsalat...und das eigentlich geplante Menü wurde auf den ersten Feiertag verschoben.
 
Und das sah so aus:


Carpaccio von roter Bete auf Blattsalaten mit Honig-Senf-Dressing


Coq au vin



Bratapfeltiramisu

Besonders das Coq au vin war köstlich! Schon beim Zubereiten gab es eine Fülle von Düften und Aromen, die Erinnerungen an Sommerurlaube in Frankreich wach werden ließen; Thymian, Knoblauch, kräftiger Rotwein...
Dazu gab es Baguette und einen ganz wunderbaren Châteauneuf-du-Pape.


Gestern habe ich dieses hübsche und auch leckere Sternenbrot gebacken. Es hat ganz wunderbar den Lammbraten mit geschmortem Bohnen-Paprika-Gemüse begleitet.

In den nächsten Tagen wird es kochtechnisch etwas spartanischer, denn ab morgen habe ich wieder Dienst.

Ich wünsche euch allen schöne, ruhige Tage zwischen den Jahren!

Samstag, 24. Dezember 2011

Es begab sich aber zu der Zeit...

...bekannte Worte und doch jedes Jahr neu!


Ich wünsche euch allen ein friedvolles, gesegnetes Weihnachtsfest!


Und hier ist sie, meine Farbenmixadventskalendertasche...knuffig, nicht wahr? Trage- und Tageslichtbilder gibt es in den nächsten Tagen. Bis dahin habt eine gute Zeit...

Herzlichst Katrin

Mittwoch, 21. Dezember 2011

schon bald...




...ist es soweit. Weihnachten!


 
Ein Engel ist jemand, den Gott dir ins Leben schickt,
unerwartet und unverdient, damit er dir,
wenn es ganz dunkel ist, ein paar Sterne anzündet.
So einen unerwarteten Engel wünsche ich dir, mir und uns allen!
©unbekannt


Dienstag, 20. Dezember 2011

Sterne im Advent

Sterne gehören zum Advent, Zimtsterne, Strohsterne, Sterne aus Holz und Papier und sogar ein wunderschönens Rezept für ein Sternenbrot habe ich hier gefunden.
Sterne leuchten hin zur Weihnacht, führen auch uns zur Krippe, zur Stille.

Nachdem ich in den letzten Jahren hauptsächlich die großen Bascettasterne gefaltet habe, mag ich es in diesem Jahr schlichter.


Die 7 Module sind schnell gefaltet und ich finde diese Sterne wunderschön.
Für eine liebe Freundin habe ich diese Sternenregenkette gebastelt. 3 Sterne, dazwischen rote Holzperlen und als Abschluß unten ein kleines Glöckchen.



Dem Stern folgen.
Gegen alle Zweifel.
Gegen alle Angst.
Gegen alle Widerstände.
Dem Ziel entgegengehen,
im Glauben,
der uns stark macht,
in der Hoffnung,
die Kräfte weckt,
in der Liebe,
die alles trägt.
Unbeirrbar.

(aus: Udo Hahn "In der Stille der Nacht)

Freitag, 16. Dezember 2011

Ein besonderer Adventskalender


In vielen Blogs habt ihr ihn bestimmt schon gesehen, den farbenmix Adventskalender.
Ich fand die Idee sehr schön und beschloss, mitzumachen. Anfangs hab ich immer ein paar Tage gesammelt, aber nun kann ich es morgens schon gar nicht erwarten, lunse gespannt hinters Türchen und mache mich an die Arbeit. Die kleine Eule kann solo getragen werden oder wahlweise als Innen-oder Außentasche an der großen.
Für die Eulentasche und das Taschenfutter habe ich schöne bunte Stoffe vom Schweden genommen. Und da ich es sonst ja eher unbunt und schlicht mag, nähe ich die Außentasche aus schwarzem Kunstleder. Allerdings nicht ohne ein paar verspielte Details wie der rote Tragegurt mit Webbandverzierung, verzierte Schlaufen und, weil schwarz ja im Winter so schlecht zu sehen ist, mit Reflektorband. Bis jetzt bin ich ganz zufrieden mit meinem Werk.


Hier seht ihr noch mal die vorbereiteten Taschenteile. An die Schlaufen kann mit kleinen Karabinern (die leider gerade überall ausverkauft sind) die Eulentasche gehängt werden. Oberhalb des Reflektorbandes hab ich noch ein rotes Band mitgefasst, damit sich die Farbe des Gurtes am Taschenkörper noch mal wiederholt.
Nun bin ich schon gespannt, wie es morgen weitergeht...

Hier findet ihr einen Linksammlung zu vielen Mitnäherinnen. Danke Caro!

Freitag, 9. Dezember 2011

Carpe diem


Wenn uns etwas fortgenommen wird,
womit wir tief und wunderbar zusammenhängen,
so ist viel von uns selber mit fortgenommen.
Gott aber will, dass wir uns wiederfinden,
reicher um alles Verlorene und vermehrt um jeden unendlichen Schmerz.
R. M. Rilke


Carpe diem - dein Motto, deine Signatur.
Carpe diem - genieße den Tag; sieh die kleinen Wunder des Lebens, sei Achtsam...

"...carpe diem, quam minimum credula postero."

Danke, dass ich dich kennen durfte!

Sonntag, 4. Dezember 2011

Send me an angel


"Der weise Mann sagte, geh diesen Weg,
von der Dämmerung an den Tag.
Der Wind wird Dir ins Gesicht wehen,
wie die Jahre, die an dir vorbeigezogen sind.
Hör auf die Stimme tief in Dir, sie ist der Ruf Deines Herzens.
Schließ Deine Augen und Du wirst den Weg aus der Dunkelheit finden.

Ich bin hier,
wirst Du mir einen Engel schicken?"

Wünschen wir uns nicht alle einen Engel, der uns beschützt, der uns trägt, wenn wir selbst keine Kraft mehr haben; einen Engel, der sich mit uns freut und mit dem wir unsere Traurigkeit teilen können.

Engel - sind das immer die rauschenden Erscheinungen im weißen Gewand? 

Konstantins Interpretation zum Thema Engel

Nein, oft sind sie bei uns, ohne dass wir sie bemerken. Sie begleiten uns auf unserem Weg in Freud und Leid, Trauer und Hoffnung, Einsamkeit und Freundschaft. Und manchmal, wenn wir die Augen schließen und auf die Stimme unseres Herzens hören, können wir sie sehen.

Stabpuppe Engel vom Nov. 2010

 Ich wünsche euch allen einen schönen 2. Advent mit Freude und Besinnlichkeit und einem Engel an eurer Seite!

Stabpuppe von hier, Die Engelausstellung ist zur Zeit in Torgau zu sehen.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Das erste Türchen


Advent:
Eine Tür öffnet sich.
Die dunkle Zeit
hat ein Ende.
Licht weist den Weg
in eine Zukunft,
die unter einer großen
Verheißung steht:
Alles ändert sich.
Alles wird neu.
Gutes kommt dir
entgegen.

(Udo Hahn "in der Stille der Nacht")

Unser Adventskalender ist in diesem Jahr ein Setztkasten vom Flohmarkt gefüllt mit Kistchen und Säckchen und allerlei Überraschungen...

Freitag, 25. November 2011

Nicht mehr weit


ist es bis zum 1. Advent. Vielleicht hat ja der eine oder andere noch ein paar Urlaubstage und genießt die Adventsstimmung während eines Kurzurlaubes. Wer dabei nicht auf den Kerzenglanz des Adventskranzes verzichten möchte, dem sei dieser "Adventskranz to go" empfohlen.


In dieser kleinen Schachtel ist alles drin!


4 Kerzen, ein wenig Deko und sogar ein hübsch beklebtes Strechholzbriefchen hat unter der Schleife Platz.


Der Engel macht sich in der Schachtel ganz flach und wird dann einfach zusammen gesteckt. Fertig!
Nun fehlt nur noch das Kerzenlicht, aber noch ist es nicht soweit...

Hier findet ihr die Anleitung für die Schachtel mit vielen Beispielen und hier die Vorlage für die Engel.

Ich wünsche euch allen einen schönen 1. Advent!

Mittwoch, 23. November 2011

Novembergedanken

November- nebelgrau, trist, kein Licht, keine Farben. Oft kommt der November so daher und hat Melancholie und vielleicht auch Traurigkeit und Trauer dabei. Die Traurigkeit zuzulassen fällt uns oftmals schwer. Wir wollen stark sein, unseren" Mann" stehen...


Vor einigen Tagen unterhielten wir uns im Kindergottesdienstteam über eine Geschichte über die Traurigkeit. Heute habe ich sie gefunden und bin zutiefst bewegt von diesen Worten:

Märchen von der traurigen Traurigkeit


Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter.
Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.
Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: "Wer bist du?"
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.
"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.
"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"

"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"

"Ich..., ich bin traurig", sagte die graue Gestalt.

Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."
Die Traurigkeit seufzte tief.
"Ach, weißt du", begann sie zögernd und auch verwundert darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."
Die Traurigkeit schluckte schwer.
"Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: 'Papperlapapp, das Leben ist heiter.' und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: 'Gelobt sei, was hart macht.' und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: 'Man muss sich nur zusammenreißen.' und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: 'Nur Schwächlinge weinen.' und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."

"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir auch schon oft begegnet..."

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.
"Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."
Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.

"Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt."

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber..., aber – wer bist du eigentlich?"

"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd. "Ich bin die Hoffnung."

Von Inge Wuthe


Ich empfand den November in diesem Jahr gar nicht so grau. Lag es an den Sonnenstrahlen und Farben, die ich im Oktober gesammelt habe? Lag es an den vielen lichtbringenden Gesprächen? Ich weiß es nicht, aber ich werde das Licht mitnehmen in den Advent.


Und wenn das Herz doch schwer wird in der Traurigkeit, ist es dann nicht schön zu wissen, dass die Hoffung schon mitschwingt?

Mittwoch, 16. November 2011

Thüringer Meer


Noch einmal vom goldenen Herbst träumen; die Farben leuchten sehen, die warmen Sonnenstrahlen im Gesicht spüren, dem Rascheln des Laubes lauschen - Wärme und Farben tanken für den Winter.


Abendstimmung an der Saaletalsperre Hohenwarte


Kennt ihr die Geschichte von Frederick?
Ein wunderschönes, poetisches Buch, das zum Nachdenken anregt über unser Konsumverhalten und über das, was wirklich wichtig ist im Leben.

"Die Geschichte von der Maus, die nicht wie die anderen für den Winter Körner und Nüsse, sondern Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt, die Träume also und die Hoffnungen." (Die Welt)


Wirklich reich ist der, der mehr Träume in seiner Seele hat, als die Wirklichkeit zerstören kann.
Hans Kruppa

Freitag, 11. November 2011

Seeluft




Ein Kurzurlaub führte in der letzten Ferienwoche nach Kiel. Die Seeluft tat gut, die Strandspaziergänge und die gemeinsame Zeit.

Donnerstag, 10. November 2011

Musik zum Träumen


Für einen lieben Kollegen und Freund...
Herzlich Willkommen hier und viel Spaß beim Lesen und Stöbern und Bilder gucken...


Im Oktober besuchten wir mit Freunden das Auftaktkonzert der Deutschlandtour von Janine Maunder. Es war ein wunderschöner Abend mit vielen neuen und auch bekannten Songs der australischen Sängerin. 

Noch mehr Kultur gibts morgen auf meinem Weimar-Blog, denn dann beginnt der Vorverkauf für das Spiegelzeltfestival 2012. Ich bin schon ganz gespannt, wer im nächsten Jahr zu sehen und zu hören ist.


Mittwoch, 9. November 2011

Novembernebelgrau

...ist es draußen.
Zeit für ein paar Erinnerungen an einen goldenen Oktober.






Spaziergang im Schloßpark Tiefurt (Weimar)

Freitag, 4. November 2011

Rosarot

Im Sommer kaufte ich mir für mein Beet eine kleine niedrig wachsende Rose. Ein echter Glücksgriff denn sie blüht seitdem unermüdlich, selbst jetzt ist sie noch voller Knospen.


Begleitet wird das Röschen von Lavendel und weißem Sandkraut.



So richtig schön romantisch! Damit es im nächsten Jahr so weitergeht, habe ich gestern 100 Blumenzwiebeln gesteckt.



Außerdem habe ich die Stauden verschnitten, teilweise umgesetzt, einiges ganz aus dem Beet genommen. Bin schon gespannt, wie mein Beet im Frühling aussehen wird.

In den nächsten Tagen wollen wir das milde Herbstwetter noch zum Hecke anpflanzen nutzen. Gern möchte ich Blüh- und Fruchtsträucher pflanzen für Vögel und Bienen und Schmetterlinge. Sommerflieder, Mahonie, Felsenbirne, Schlehe und Zierquitte stehen auf meiner Wunschliste. Was könnt ihr noch empfehlen?

Donnerstag, 3. November 2011

Herbstferien

Ende Oktober hatten wir bei herrlichem Wetter zwei Wochen Herbstferien.
Heute und in den nächten Tagen zeige ich euch einfach ein paar Impressionen vom goldenen Oktober.
Los gehts...






Nationalpark Hainich