Dienstag, 19. Januar 2010

Was mache ich falsch?

Seit Tagen mühe ich mich mit einem Schnitt, den ich sehr schön finde und hier gekauft habe.
Ich habe schon mehrere Modelle von dort nachgearbeitet, aber solche Probleme gab es nie.

Das Kleid "Sines" war als kuscheliges Fleecekleid für gemütliche Sofastunden gedacht. Aber irgendwie sitzt es nicht. Der Ausschnitt rutscht mir über die Schultern und vorn (da wo der "Umschlag" ist) zieht es komische Falten.
Erst dachte ich, dass meine Materialwahl nicht so gut war. Also habe ich heute das Teil noch mal aus Jersey genäht. Und wieder passt es vorne nicht:o(

Hier mal ein paar Katastrophenbilder

Falten an der Ärmelnaht

Vorderansicht

Hat einer von euch das Kleid schon genäht? Was habe ich falsch gemacht!

Ratlose Grüße Katrin

Kommentare:

  1. Hallo, Kathrin,
    nach diesem Schnitt habe ich noch nicht genäht, sieht im Original gut aus...
    Manchmal steckt einfach der Fehler drin...dann ist es schade um den schönen Stoff...sorry, dass ich Dir nicht weiterhelfen kann.

    Liebe Grüße
    schickt Dir Traudi

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  2. Liebe Katrin,

    wow.... wunderschöne Sachen zeigst Du hier. Es gefällt mir hier :-)

    Ganz lieben Dank für Deinen Besuch und den Eintrag bei mir. "Gimli" ist übrigens eine Ragdoll.

    So, dann ist mir da noch ein Dingens passiert :-))) Ich habe "Dir" einen Eintrag unter Vilmas "Käse-Fondue" hinterlassen :-)))))
    Sie war so nett mir das mitzuteilen.

    Liebe Grüße
    Hilda

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  3. ich fürchte Du hast alles richtig gemacht.wir haben zu dieser Art oft Schaukelschnitt gesagt. Die Auflage auf der Schulter,also Schulterbreite ist so gering, dass nur ein korrektes enges Armloch da Halt geben kann. Diesen hat das Kleid aber nicht. Das ist eher ein Stehpartykleid, denn auch der Ausschnitt ist ein leichter Wasserfall nach innen.Dieser fällt je nach Trägerin durch die OW anders. Das Kleid wird als Sofakuschelkleid niemals klappen, weil es Dir immer sonstwo hängt.
    Du hast sicher alles richtig gemacht! Nimms leicht,auch wenn der Stoff jetzt verschnitten ist.da zauberst du etwas anderes draus.
    Tröstergrüße Karen

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  4. Ich bin zwar nicht vom Fach wie Karen und das Kleid habe ich auch nicht genäht, aber wenn ich mir das Modellbild auf der Webseite anschaue fällt mir folgendes auf:
    - der Ausschnitt endet ganz außen auf den Schultern - wenn deine Schulterbreite nur minimal geringer ist, als für den Schnitt veranschlagt wurde, rutscht dir das Kleid runter. Karens Anmerkung, dass so ein Ausschnitt wenn überhaupt nur mit einem gut passenden Ärmel/Armloch funktioniert finde ich sehr erhellend (Fachfrau eben!). Sowas für Jersey zu konzipieren ist auch noch ziemlich gewagt - der gibt ja nach, dehnt sich womöglich durch die Körperwärme noch aus.
    - wie das Vorderteil konstruiert ist, kann ich nur erahnen (auf dem Schnittbild erkennt man ja fast nichts), anscheinend an der vorderen Mitte aufgesperrt. Das trägt natürlich nicht dazu bei, dass die Schultern da bleiben, wo sie hingehören. Bei dem Kleid auf der Puppe fällt mir auf, dass z.B. links am Ausschnitt eine komische Falte da ist, die rechts nicht da ist - und die Puppe bewegt sich nicht, ihre Oberweite bewegt sich auch nicht und für das Foto konnte man stundenlang herumzupfen. Also ich glaube Karen hat Recht - das Kleid funktioniert so nicht.
    Denk jetzt aber nicht, dass ich nicht auch auf den Schnitt hereingefallen wäre. Meine Analyse jetzt ist ein klarer Fall von "hinterher ist man immer schlauer". Mir gelingt es nur in den seltensten Fällen, die Probleme bei einem Schnitt vorher zu analysieren.
    Vielleicht haben deine Kleider noch ein Chance, wenn du in der vorderen Mitte Stoff zum Verschwinden bringst, eventuell durch mehrere Abnäher, strahlenförrmig. Das ist dann natürlich kein Wasserfall mehr, aber so ein Abnäherdetail habe ich in letzter zeit oft in den Läden und bei Burdaschnitten gesehen. Oder, wenn du noch Stoff hast, könntest du testen, wie ein breites, doppelt gelegtes Bündchen oben einmal rund um den Ausschnitt aussieht. Ich hoffe die Sache lässt sich noch irgendwie retten!

    viele Grüße, Lucy

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danke für deine lieben Worte