Montag, 25. Januar 2010

Resteverwertung mal zwei

Nr. 1


Was gibt es Schöneres an einem freien Sonntag als leckere Muffins zu backen?!
Ich wusste, irgendwo im Voratsschrank ist noch eine Tüte getrocknete Cranberries. Die würden sich wunderbar in den kleinen Kuchen machen. Auf der Suche nach der richtigen Tüte liefen mir noch diverse Reste der Weihnachtsbäckerei über den Weg. Kurzerhand nahm ich noch einen Rest gehackte Mandeln und ein angefangenens Päckchen Orangeat mit.
Das Ergebnis der Restemuffins war super - süße Cranberries, herbes Orangeat und knackige Mandeln aufs köstlichste vereint.

Hier kommt noch mal mein schon bewährtes Grundrezept:
250 g Mehl mit 2 El Backpulver mischen.
In einer zweiten Schüssel 2 Eier, 250g Joghurt, 100 g Zucker und 75 ml Öl gut verrühren.
Dann zügig die Mehlmischung unterziehen und den Teig in das vorbereitete Muffinsblech füllen.
Im vorgeheizten Ofen (Umluft) bei 160 Grad 20 bis 25 min backen.

Zum Mehl habe ich noch eine Prise Zimt dazu gegeben. Die getrockneten Früchte und die Mandeln werden zum Schluss unter den Teig gezogen.
Eine Glasur aus Orangenmarbelade hätte sicher noch gut dazu gepasst, aber dafür hatte ich keine Zeit mehr - da stand die hunrige Meute schon hinter mir und klapperte mit den Kuchengabeln ;o)

Resteverwertung Nr. 2


Nach meinen letzten beiden, ziemlich frustrierenden Näherlebnissen, habe ich beschlossen, erst mal mein Nähschränkchen aufzuräumen. Garn, Knöpfe, Einschlagösen und Bänder sind nun gut in den Sortierkästen aufgehoben. Nur meine Nähnadeln waren immer noch heimatlos. Gut, dass mir bei dieser Aufräumaktion ein Restchen Cordsamt und ein Spitzentaschentuch in die Hände viel.
Getreu dem Motto aus alt mach neu (gerne auch refashion genannt) entstand gestern abend dieses Nadelmäppchen. Durch die Spitze des Taschentuchs mit Monogrammstickerei blitzt der rote Cordsamt. Innen gibt es vier Seiten aus weißem Fleece umstickt mit rotem Garn.



Süß und so schön altmodisch, oder?

Kommentare:

  1. Hallo Kathrin, Muffins mit getrockneten Cranbeeries..hmmmm...lecker und das Nadelmäppchen...allerliebst - Dir eine gute Woche...LG Inge

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  2. Eine tolle Idee die ganz ganz Klasse aussieht!!!! Echt wunderschön!!!So eine Aufräumaktion hilft mir auch immer, mich wieder ein bißchen "zu fassen"... und wenn alles schön ist, dann kommt die Motivation von allein wieder (ganz abgesehen davon, dass ich Deine genähten Sachen gar nicht schlecht fand!!! Hätte ich nie so hinbekommen geschweige denn gerettet ;-) )
    Ganz liebe das Nadelmäppchen bewundernde Grüße
    Steph

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  3. Irgendwie ist momentan überall Muffins backen angesagt;-)...vielleicht zwecks Resteverwertung?!? Hab letzt auch ein paar Nikoläuse "verbacken". Dein Rezept klingt aber fein!
    Hm..manchmal muss man dann einfach ne kreative Aufräumpause einlegen...und wenn du dann noch so ein hübsches Mäppchen dabei zauberst:-)!

    herzlichst
    Susanne

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  4. Das ist wirklich eine gelungene Restverwertung für Taschentücher! Sehr schön in Szene gesetzt, die Spitze, und dazu die rote Umrandung.

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  5. !!Gelungen!! Deine Resteverwertung*
    Die Muffins seheen lecker aus!
    Das Nadelbüchlein ist gaaanz schön geworden:o)
    LG Karin

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  6. Hallo Katrin,
    vielen Dank für Deinen Besuch auf meinem Blog.
    Die Farbe läßt sich mit dem Ceranfeldkratzer wieder entfernen.
    Deine Muffins sehen sehr lecker aus und Resteverwertung finde ich gut.

    LG Andrea

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  7. Das Nadelmäppchen ist sehr schön geworden. Ich bin ja immer noch auf der Suche nach Ideen, was man aus Spitzentaschentüchern machen könnte. Mit einem farbigen stoff verarbeiten, so wie hier, ist auf jeden Fall eine gute Idee.

    viele Grüße, Lucy

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  8. Hallo Katrin, lieben Dank für Deinen Kommentar. Ich hab schon Wolle gekauft und werde den Mädels die Mütze noch einmal etwas kleiner stricken, aber dann nicht filzen :-))) Danke für das leckes Muffinrezept. Ich werde es ausprobieren. Das Nadelkissen kommt mir sehr bekannt vor. Meine Mutter hatte so eins. Danke für die schöne Errinnerung.
    Liebe Grüße zu Dir
    Birgit

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danke für deine lieben Worte