Freitag, 26. August 2016

Palliatus

Ich bin angekommen!


Seit drei Wochen arbeite ich im Hospiz. Keine lange Zeit und dennoch fühlt es sich an, als hätte ich noch nie etwas anderes gemacht. Pflegen, umsorgen, Zeit haben, kochen und Pflaumenkuchen backen. Es ist ein bissel, wie zu Hause. Und, ja, es fühlt sich an, wie das zu Hause einer großen Familie.


Für die Bewohner ist es das ja auch, ein zu Hause auf Zeit. Diese letzte Zeit gut zu gestalten, ist unsere Aufgabe, der sich alle im Team von ganzem Herzen widmen.

Am Wochenende hatte ich das erste mal Nachtdienst dort und nun fühle ich mich endgültig angekommen, an der richtigen Stelle, dort wo ich sein sollte...

Ich bin froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe!


Freitag, 22. Juli 2016

Noch 3 mal...

...nicht schlafen! Noch 3 Nachtdienste in der Notaufnahme, dann schließe ich das letzte mal meinen Spind zu, ein langes Kapitel in meinem Lebenslauf geht zu Ende.

Sophien- und Hufeland-Klinikum in Weimar
Bild von hier
25 Jahren habe ich in diesem und in den vorherigen alten Häusern gearbeitet. Eine lange Zeit! Ich habe viele Menschen kennen gelernt, Freunde gefunden, geackert, gekämpft, gelacht, gefeiert und manchmal auch geweint. Es war eine spannende Zeit und ich danke allen, die mich auf diesem Weg begleitet haben.

Ab 1. August arbeite ich im neu eröffneten Palliatus-Hospiz in Weimar. Ich freue mich auf neue Kolleginnen und Kollegen, auf neue Aufgaben und Herausforderungen.

Hier findet ihr einen aktuellen Beitrag vom MDR über das Hospiz in Weimar

http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-33936.html




„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“
                                                                                  Cicely Saunders


Euch allen ein schönes Sommer-Ferien-Urlaubswochenende

Katrin

Samstag, 16. Juli 2016

Urlaubsrückblick Bodensee

Schon lange stand fest, dass es in diesem Sommer mit dem Rad einmal rund um den Bodensee gehen wird. Start und Ziel war in Nonnenhorn, wo wir einen wunderschönen Abend bei Ellen verbrachten. Lieben Dank noch mal dafür und dass unser Auto dort sicher stehen durfte.


Am nächsten Morgen ging es voll beladen los. Lindau, Bregenz in Österreich, Rorschach in der Schweiz...gleich die erste Etappe brachte uns knapp 60 km vorwärts. Wir genossen den Sonnenschein, den Blick auf den See, die wunderschönen Häuser am Ufer, das Rheindelta...

Markthalle in Altenrhein

Am Abend hatten wir sogar noch Energie, das kleine Städtchen Steinach zu erkunden und lecker direkt am See zu Essen. So soll Urlaub sein.

Abendlicher Blick von Steinach nach Arbon

Weiter ging es nach Konstanz, auf die Weltkulturerbe-Insel Reichenau, mit einem Solarboot wieder in die Schweiz,eine Regenetappe, eine "Berg"etappe über den Bodanrück...

Zum Gucken und Träumen noch ein paar Bilder...

Pulverturm in Konstanz

Kreisverkehr und Rheinbrücke für Radfahrer

So hätte es immer sein können, Radweg in der Schweiz

Picknick am See

Radfahrerbrücke in Sipplingen mit Blick auf den Bodanrück

Uferpromenade in Überlingen

Weltkulturerbe Pfahlbauten in Unteruhldingen

Mir hat der Urlaub, trotz aller Startschwierigkeiten, Anstrengungen, Sonnenbrand und Muskelkater sehr gefallen. Es war ein Stück Freiheit, bissel Abenteuer...die nächste Radreise ist schon in Planung.



Freitag, 8. Juli 2016

Urlaub

Wunderschön wars...


...rund 270 km mit dem Rad um den Bodensee.

Am Sonntag geht es noch mal für einige Tage nach Österreich. Und dann steht hier eine große Veränderung an...

Bis bald!

Sonntag, 12. Juni 2016

Abiturfeierei

Es ist geschafft! 12 Jahre Schule sind vorbei und das Kind hält nun nicht nur ein Abiturzeignis sondern auch das französische Baccalaureat in der Hand; stolz, glücklich und doch auch mit ein paar Tränen in den Augen.


Die Abiturfeier am Freitag Abend war sehr schön, herzlich, frisch und mit viel Liebe ausgestaltet.





Während wir zur Zeugnisausgabe waren, bereiteten zu Hause zahlreiche "Heinzelmännchen" eine Überraschungsparty fürs Kind vor. Großeltern, Nachbarn, der Liebste und dessen Familie-alle kamen und brachten neben Geschenken und Glückwünschen auch Leckereien fürs Buffet mit.

Die letzten Meter im Blindflug

Hakuna Matabi-ohne Sorgen die Könige von Morgen

Der Empfang zwar nicht mit Pauken und Trompeten aber mit Trillerpfeifen und Luftballons

Geschwisterliebe-es gibt sie wirklich
Meine "Kinder"

Am Samstag dann endlich der große Tag-Abiball!


In der Aufregung habe ich natürlich den Fotoapparat zu Hause vergessen. Die Handys haben wir nicht mitgenommen, weil meins nicht in meine Tasche passte und eine Anzughose mit Gürteltasche auch irgendwie komisch aussieht und außerdem sollte ja die Kamera fürs Bilder machen mit....


Ein Handy war dann doch dabei und so gibt es ein paar Schnappschüsse vom Abend.

Geht`s schon los?

Ja! Na dann, prost!


Das Abendtäschchen-echt Retro von der Schwiemu geerbt

Es war ein wunderschöner Abend mit leckerem Essen, wundervollen Abiturienten und ganz viel Spaß und Musik und....


...vielen großen und kleinen Herzenswünschen.

Mittwoch, 8. Juni 2016

Abiballkleid 2.0

Ich MUSS es einfach gleich zeigen...

Nach 5 langen Nachtdiensten habe ich gestern Nachmittag nach dem Ausschlafen mit den Näharbeiten an meinem Kleid für den Abiball begonnen. Das Oberteil hat mir einiges Kopfzerbrechen bereitet, aber ich habe es geschafft.
So sah es dann gegen halb 11 aus...


Heute ging es dann gleich nach dem Frühstück noch im Schlafanzug an die Maschine. Die erste Anprobe...


Nach dem Mittagessen gemütlich auf der Terrasse die Säume sticheln...


Schnell noch den Gürtel genäht und Ohrringe (und Schuhe fürs Tochterkind) gekauft und voila...


Den wilden Faltenwurf habe ich mit einer wunderschönen Brosche gezähmt und der neu erworbene Ohrschmuck passt wunderbar.


Am Samstag ist es soweit und dann gibt es auch ordentliche Bilder, versprochen!

Details zum Kleid:
Schnitt Burdastyle Modell 109 Mai/2016 (ich habe die lange Version genäht)
Stoff    Baumwollsatin mit Elasthan von Buttinette

Und weil ich es jetzt schon zum dritten mal wieder angezogen habe, zeige ich es auch beim MMM.

Dienstag, 31. Mai 2016

Auf ein Neues...


50 Seiten gedruckt, beschnitten, geklebt...


...und wundersame Teile ausgeschnitten.


Und weil das weiße Papier so unbunt ist, habe ich meine Nägel schön bunt auf Sommer getrimmt.